- Burg Wernfels 2026 mit Jens Uhlenhoff
Für unsere Wochenendschulung auf Burg Wernfels konnten wir für 2026 als Referenten Jens Uhlenhoff gewinnen. Jens ist uns Posaunenchorbläsern musikalisch aus zahlreicher Musikliteratur bestens bekannt. Seine Musik verblüfft dennoch jedes Mal neu und bleibt trotzdem für eine große Gruppe von Chören spielbar. Mit interessanten Eigen-Kompositionen und tollen Arrangements von Klassikern und neuer Musik schafft er es, uns eine große Auswahl von spielenswerten Stücken anzubieten.
Wie bekannt, suchen wir im zweijährigen Turnus für Wernfels einen Komponisten oder Arrangeur, der mit uns das Wochenende an seinen Stücken arbeitet.
Wir arbeiten aktuell daran, dass wir zur Vereinfachung der ANMELDUNG für Wernfels dies direkt über diese Website ermöglichen.
- Unsere „Jungen Wilden“
Rund um Johannes Andreä und Christine Schwarz hat sich eine junge und begeisterte Bläsercommunity zusammengefunden, die unsere Arbeit im Bezirk verjüngt und auf motivierte und vor allem jüngere „Bläserbeine“ vorwärtsbringt. Ob bei einem Auftritt als Ensemble am Samstagabend unseres Wochenendseminars auf Burg Wernfels (Nov. 2025), Spontanauftritten, wie z. B. am Marktplatz in Ammerndorf – noch mit dem Freizeit-Begeisterungs-Virus aus der Verbands-Freizeit vom VEP mit Ralf Tochtermann in Schweden (2025) infiziert oder bereits zu unserem 100-jährigen Bezirksjubiläum 2025 in Cadolzburg:
Sie sind nicht zu bremsen!
Wir sprechen – und das nicht hinter vorgehaltener Hand, sondern mit wertschätzender Bewunderung – von „unseren“ Jungen Wilden und sind beeindruckt über die stets unkomplizierte und ungezwungene Begeisterungsfähigkeit.
Das freut uns alle sehr – nicht nur die Bezirksführung, – sondern auch unsere gesamte Chorgemeinschaft im Fürther Bezirk.
Macht weiter so – es tut uns allen gut!
- Fitnesscenter für Posaunenchöre
Heiko Kremers bei Wochenendschulung auf Burg Wernfels
Bereits seit 35 Jahren treffen sich Bläserinnen und Bläser aus dem Bezirk Fürth zur jährlichen Wochenendschulung auf Burg Wernfels. Am Landesposaunentag 2022 hatten viele von ihnen an einem Workshop mit Heiko Kremers teilgenommen. Der Name Heiko Kremers erinnert in Bläserkreisen sofort an das Bläserheft „Komm wir brechen auf“. Was lag näher als den Komponisten selbst auf die Wernfels einzuladen?
Das besondere an dieser Schulung ist die Vielfalt: Es gibt ein Programm für Anfänger jeglichen Ausbildungsstands, Kinderbetreuung für nicht blasenden Kinder und in diesem Jahr eben Heiko Kremers für alle „großen“ Bläserinnen und Bläser. Nachdem sich Heiko und die Bläserschar von gut 120 Bläsern am Freitagabend beim „Warm-up“ kurz beschnuppert hatten ging es zur Sache. Unterstützt von Ferdinand Schober am Schlagzeug feilte man an Takt und Rhythmus und manch einer staunte, was im eigenen Instrument steckt.
Der Samstag und Sonntag standen im Zeichen der Kompositionen von Heiko Kremers. Überrascht stellten viele fest, was sich in Norddeutschen Bläserheften, Brass Seasons oder den Bläsermusiken 2017 und 2021 alles „versteckte“. Kannte man doch bisher neben „Komm wir brechen auf“ meistens nur die bayerischen Bläserhefte oder etwa das Gloria 2024.
Sehr interessiert lauschten die Bläserinnen und Bläser den Ausführungen Heikos zu den einzelnen Stücken. Sie erfuhren, warum er zu„Tochter Zion“ für jeden Vers einen eigenen Satz komponiert hatte und warum die Oberstimme erst beim dritten Satz zum Zug kommt. Nach dem Abschlussblasen fuhren die Teilnehmer mit vielen neuen Eindrücken nach Hause.
Das Organisationsteam der Bezirksleitung sorgt seit 1989 für einen reibungslosen Ablauf und erlebnisreiche Stunden. Dazu gehört neben der eigenen Anfänger-Aus- und Weiterbildung auch ein Wunschkonzert, Kinderbetreuung mit einer Fackelwanderung, ein Konzert am Samstagabend und ein Gottesdienst am Sonntagvormittag, der vom ehemaligen stellvertretenden Landesobmann Erich Eyßelein gehalten wurde.
Das Konzert bestritt das erst in diesem Jahr vom bayerischen Posaunenchorverband ins Leben gerufene Jungbläserensemble „Junges Blech“. Unter der Leitung von Landesposaunenwart Ralf Tochtermann spielten die zwischen 11 und 16 Jahre alten Bläserinnen und Bläser virtuos auf, so dass sie am Ende mehrere Zugaben spielen mussten. Für die Anfängergruppe der Bläserschulung gab es während des Wochenendes ein eigenes Programm unter dem Thema „Weihnachtslieder“. So wurden sie fit gemacht, um an Weihnachten mit ihrem „großen“ Chor mitzuspielen. In einem kleinen Abschlusskonzert am Sonntagmittag stellten sie unter großem Beifall ihr Können unter Beweis.
